Lernziele
Lernziele
Lies dir den Text durch und schau dir das Video an, um zu verstehen was "Konsent" bedeutet:
Konsent bedeutet
= Gut genug für jetzt.
= Sicher genug, um es zu versuchen.
= Der Vorschlag bringt uns näher zu unserem gemeinsamen Ziel.
= Kein Einwand dagegen.
Eine Konsensentscheidung ist eine Art, wie Gruppen gemeinsam Entscheidungen treffen. Dabei wird darauf geachtet, dass niemand einen starken Einwand gegen einen Vorschlag hat. Das Ziel ist, dass alle Meinungen und Bedenken der Beteiligten gehört und berücksichtigt werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Man trifft Konsensentscheidungen oft in Gruppen, wenn es wichtig ist, dass alle gemeinsam eine
Entscheidung treffen. Das sorgt dafür, dass die Entscheidung für alle okay ist. Es kann dazu führen, dass Entscheidungen schneller und effizienter getroffen werden, weil alle mitverantwortlich sind.
Schau dir dieses Video an, um die Bedeutung von Konsent besser zu verstehen.
Hier wurde die Erklärung des Konsent durcheinandergebracht.
Schaffst du sie wieder sinnvoll zusammenzusetzen?
Spüre in deinen Körper - als Vorbereitung auf die Konsententscheidung:
Um zwischen der persönlichen Präferenz und einer Zustimmung (=Konsens) und der Lösung zugunsten der Gruppenziele ohne Einwand (=Konsent) unterscheiden zu können, hilft es zu wissen, wie sich Konsens und Widerspruch/Einwand im Körper anfühlen. Das Gefühl dazwischen ist das Gefühl des Toleranzbereichs und Konsent bedeutet "Ich kann damit leben und übernehme die Verantwortung für den Vorschlag".
Übung 1:
Stelle dir eine positive Situation vorstellen, in der du das Gefühl hast, dass dir etwas richtig, richtig Gutes passiert. Eine Entscheidung, die für dich ganz persönlich so richtig gut war. Lege deine Hand auf die Körperstelle, an der du dieses Gefühl des inneren Konsenses spüren kannst.
Spüre wieder in deinen Körper. Wie fühlt sich ein innerer Einwand an?
Übung 2:
Als Nächstes stellst du dir eine Situation vorzustellen, in der dir dein Bauchgefühl schon einmal gesagt hat, dass eine Entscheidung oder Handlung einfach nicht richtig ist. Oder eine Situation, in der du ein klares NEIN in dir spürst. Lege deine Hand auf die Körperstelle, an der du dieses Gefühl des inneren Einwandes spüren kannst.
Verwandle nun den inneren Einwand in Weisheit!
Übung 3:
Nimm nun dieses Gefühl des inneren Einwandes wie ein Geschenk mit beiden Händen vor dich. Dieser Einwand ist sehr wertvoll, weil er Informationen darüber enthält, warum ein Vorschlag nicht "sicher genug ist". Trau dich, dieses Wissen anzuerkennen. Sprich es in Zukunft an, das hilft dir und deiner Gruppe, bessere Entscheidungen zu treffen.
Einen inneren Einwand kannst du bei Gruppenentscheidungen mit der Geste im Bild präsentieren: zwei Hände mit einem symbolischen Geschenk in den Kreis strecken.
Übe dich immer wieder darin, dein Körpergefühl zu fühlen. Das braucht Zeit und Training. Übe dich genauso darin, diesem Gefühl auf den Grund zu gehen, um herauszufinden, welche Weisheit in dir steckt.
Sich selbst gut zu spüren, ist hilfreich für ein gesundes Leben. Ebenso hilft es dir, damit konstruktiv an Gruppenentscheidungen beizutragen.